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Foto: Traumauto Fotograf: Wilfried Tidden , Quelle: piqs.de
_Schmutz, Dreck und noch obendrein Streusalz. Dies sind die wohl bekanntesten Schmutzteufel des Winters. Aber wie bekommt man diese Reste vom Auto ab ohne den Lack zu beschädigen oder Kratzer in die Scheiben des Pkws zu reißen? Die wohl am häufigsten gegebene Antwort auf diese Frage war eine Fahrt durch die Waschstraße der örtlichen Tankstelle und Schluss ist mit dreckig. Das ist jedoch nicht immer die richtige Lackpflege. Bei diesen Temperaturen kann die Lackierung abplatzen, denn durch den extremen Wechsel zwischen heißem Wasser, Spülmittel und anschließend sehr kalte Außenluft, beginnt das Metall unter dem Lack zu arbeiten. Durch die Wärme dehnen sich Metalle, besonders Leichtmetalle, wie sie bei dem Fahrzeugbau eingesetzt werden um wenige hundertstel Millimeter aus. Durch das schlagartige Einwirken der kalten Winterluft ziehen sich die Metalle sehr schnell wieder zusammen. Schon ist ein feiner Haarriss in der Lackierung entstanden. Die ideale Angriffsfläche für Korrosion und Rost. Wenn man sein Fahrzeug davor schützen möchte, gibt es nur wenig, was man im Winter gegen den Schmutz machen kann.

Was hilft anstelle einer Waschstraße?

Man kann seinen Wagen auch vor der eigenen Haustür reinigen. Dabei ist jedoch zu beachten, dass man nicht mit Reinigungsmitteln arbeiten darf, denn diese könnten in das Grundwasser gelangen und dieses verunreinigen. Also bitte immer nur klares Wasser. Auch die Wassertemperatur spielt, wie bereits erwähnt eine große Rolle. Daher nur handwarmes Wasser verwenden, damit keine Risse entstehen können. Zum Reinigen der Lackoberfläche ist ein sehr weiches, feines Tuch in jedem Fall empfehlenswert. Denn durch die sehr weiche Beschaffenheit des Tuches wird der Lack nicht angegriffen. Zum Nachpolieren und trocknen der Oberfläche sollte ebenfalls ein Tuch derselben Machart benutzt werden. Zum Abschluss kann man den Lack seines Wagens noch mit einem Pflegemittel versiegeln und so vor weiterer Verschmutzung und Beschädigung bewahren. Bei der Wahl des Pflegemittels sollte man sich von dem Fahrzeugverkäufer beraten lassen, dieser Fachmann kann Ihnen sicher ein passendes Pflegemittel empfehlen.

 

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